„Bevor wir mit der digitalen Arbeit begannen, haben wir täglich 1.500 ein- und ausgehende Patientenakten im Archiv verarbeitet. Wir hatten einige Schwierigkeiten beim Auffinden der Akten, da die Bewegungen der Patientenakten manchmal nicht aufgezeichnet wurden“, sagt Mamadou Bodian, Archivar der Confluence-Krankenhäuser (CHI Créteil und CHI Villeneuve Saint-Georges).

Papierloses Krankenhaus

Aufgrund des großen Volumens und des hohen Maßes an Privatsphäre der Patientenakten beschloss das CHI von Créteil, einen digitalen Übergang einzuleiten. Das Ziel ist die Schaffung eines papierlosen Krankenhauses durch die Digitalisierung und Freischaltung von Patientenakten in Papierform. Die Website wählte Archive-IT als Leiter des Projekts. „Archive-IT hat uns von dem Virtal Archive überzeugt, einem Werkzeug, das Unterlagen nachvollziehbar und digital verfügbar macht. In Kombination mit dem benutzerfreundlichen Viewer, der Virtual File, entspricht dies voll und ganz den Erwartungen des medizinischen Personals in Bezug auf digitale Akten“, sagte Valentin Simon, Direktor für Einkauf und Logistik in den Krankenhäusern von Confluence. Die erste Phase bestand in der Digitalisierung der bestehenden Patientenakten. Kurz darauf folgte die Erstellung digitaler Aufzeichnungen für alle neuen Patienten, die von diesem Zeitpunkt an aufgenommen wurden.

„Das Projekt wurde zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht, indem die digitalisierten Patientenakten schließlich auch mit unserer EPD verknüpft wurden. Dies war ein wichtiger Schritt, damit auf alle Daten zentral zugegriffen werden kann. Als Ergebnis dieses erfolgreichen Projekts haben wir beschlossen, dasselbe Projekt im Krankenhaus Villeneuve Saint Georges durchzuführen“, sagt Abder El Assali, Direktor für Informationssysteme beider Krankenhäuser.

Die Herausforderung der digitalen Gesundheit verstehen

„Neben der Digitalisierung der Papierakten haben wir unsere Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten des digitalen Werkzeugs gerichtet“, sagt Abder El Assali. „Wir nutzen derzeit die Funktionalität, um in allen Dokumenten nach Schlüsselwörtern zu suchen. Das ist ein echter Gewinn für ein Universitätsklinikum wie das unsere, um effizient zu forschen“, erklärt Valentin Simon.

Das CHI von Créteil arbeitet auch an dem Konzept der Mobilität in der Patientenversorgung. Demnächst wird ein Test zur Verwendung von Tabletten gestartet, um Ärzten den Zugang zu Patientenakten zu erleichtern. „Fast alle Abteilungen verwenden heute elektronische Dateien. Für die beiden letzten Abteilungen, Geburtshilfe und Augenheilkunde, erwarten wir, dass dieser Meilenstein bald erreicht wird. Dann wird das gesamte Krankenhaus papierlos sein. Wir werden nun gemeinsam am Digitalisierungsprojekt im CHI Villeneuve Saint Georges arbeiten. Nach Abschluss dieses Projekts werden unsere beiden Krankenhäuser mit der EPD in Betrieb sein“, schließt Mamadou Bodian.

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